Dr. Pannen
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Zertifizierung für Insolvenzverwalter - InsO9001 Qualitätsmanagment ISO 9001:2008
American College of Bankruptcy INSOL Europe
Deutscher Anwalt Verein
Verband Insolvenzverwalter Deutschland e.V.
International Bar Association

Pressemitteilung

Vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der ACCESSIO AG (vormals ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG)

Rechtsanwalt Dr. Klaus Pannen als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt


Mit Beschluss des Amtsgerichts Itzehoe vom 30. Juli 2010 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der ACCESSIO AG (vormals ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG) angeordnet und Herr Dr. Klaus Pannen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Der Vorstand der ACCESSIO AG habe sich nach eigenen Angaben zu dem Insolvenzantrag entscheiden müssen, weil einerseits eine bilanzielle Überschuldung vorliege und andererseits keine positive Fortführungsprognose für das Unternehmen mehr bestehe. Zuvor wurde mit sofortiger Wirkung die Erlaubnis zum Erbringen von Finanzdienstleistungen an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zurückgegeben. ACCESSIO war seit Mai 2008 im Rahmen der Finanzmarktkrise wegen angeblich fehlerhafter Anlageberatung in die Kritik geraten. Mehrere Kunden hatten Klagen gegen ACCESSIO erhoben.

Dr. Klaus Pannen, der über eine große Expertise aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Bereich von Insolvenzen von Banken und Finanzdienstleistern verfügt, sagte: „Jetzt geht es darum, schnell die vorhandenen Vermögenswerte zu sichern.“

Dr. Klaus Pannen ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Namensgeber der überregional tätigen Kanzlei DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE. Während seiner nunmehr 28-jährigen Berufspraxis hat Herr Dr. Pannen zahlreiche Insolvenzverfahren, Konkurs- und Gesamtvollstreckungsverfahren als Verwalter bearbeitet und zahlreiche Unternehmen im In- und Ausland saniert.

Die Kanzlei DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE, mit Hauptstandorten in Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf und München, gehört zu den in Deutschland führenden Insolvenzverwalterpraxen.



Pressespiegel

Elmshorner Nachrichten
03.06.2010

Elmshorner Firma ASM rettet Affeldt

Elmshorn Es war der allerletzte Strohhalm, an den sich die Mitarbeiter geklammert hatten – und es hat geklappt: Die Neuendorfer Verpackungsmaschinen-Firma Affeldt ist gerettet. Die Elmshorner Firma ASM des Unternehmers Klaus Moeller wird den Betrieb übernehmen. Das teilten gestern sowohl Insolvenzverwalter Klaus Pannen als auch IG-Metall-Geschäftsführer Uwe Zabel mit.
Dienstagabend hat Pannen bereits große Teile des Betriebsvermögens an ASM verkauft. „Ich freue mich, dass es nach langen und intensiven Verhandlungen gelungen ist, den Neustart von Affeldt zu ermöglichen“, sagte Pannen erfreut. Es sei den Mitarbeitern nun zu wünschen, dass möglichst viele Arbeitsplätze im Zuge der Neustrukturierung erhalten würden. „Ich sehe in Affeldt ein großes Potenzial für einen Neustart unter neuer Flagge“, sagte ASM-Geschäftsführer Moeller. Auch Zabel war hocherfreut: „Am Ende wird doch alles gut: Faire tarifgebundene Arbeitsplätze mit Zukunftsperspektive für die ehemaligen Affeldt-Beschäftigten durch den Neustart. Dieser Elmshorner Beschäftigungspakt muss nun schnell von Banken, Landesregierung und der Agentur für Arbeit unterstützt werden, damit unsere Kollegen aus der Arbeitslosigkeit schnell in neue gute Arbeit kommen.“
Da bis zum Wochenende keine Verträge für eine Übernahme des angeschlagenen Neuendorfer Betriebs unterschriftsreif waren, hatte Pannen, das schreibt das Insolvenzrecht vor, alle Mitarbeiter freigestellt. Nun können die Arbeitslosen wieder hoffen. Laut Pannen plant ASM im Rahmen eines Neuaufbaus die Neueinstellung von 80 bis 100 Mitarbeitern und rund 20 Ausbildungsplätzen.

Kommentar
Von Bernd Amsberg

Endlich einmal eine richtig gute Nachricht in Zeiten von Wirtschafts-, Finanz-, Haushalts- und Eurokrisen: Der Neuendorfer Verpackungsmaschinen-Hersteller Affeldt ist gerettet. Mehr noch: Bis zu 100 der insgesamt 155 Mitarbeiter haben eine Chance, wieder Arbeit zu finden. Und das nicht etwa bei einem dubiosen Investor, der kurz vor der Vertragsunterschrift den Notar-Termin platzen lässt, sondern bei einer Firma, deren Sitz in Elmshorn ist und die einen guten Ruf hat.
Zu verdanken ist diese außerordentlich erfreuliche Entwicklung Insolvenzverwalter Klaus Pannen und den Affeldt-Mitarbeitern, gemeinsam mit der IG-Metall.
Pannen hat sich mit unermüdlichem Einsatz, der weit über seinen Auftrag hinaus ging, um eine Lösung für die Firma bemüht – und sie schließlich auch gefunden.
Und die Mitarbeiter haben mit etlichen Aktionen wie Streik, Betriebsbesetzung und Übernachtungen in der Firma immer wieder auf ihre Probleme, aber auch auf die Chancen des Betriebs aufmerksam gemacht. Denn trotz aller Zahlungsprobleme hatte Affeldt Aufträge und zufriedene Kunden, die am Weiterbestehen des Betriebs interessiert waren. Während mancher Politiker noch am Nörgeln war, wurde hier gehandelt – auf getrennten Wegen, aber für ein gemeinsames Ziel. Es wäre deshalb schön, wenn möglichst alle Mitarbeiter Arbeit bekämen. Selten war eine Phrase so angebracht wie im Falle Affeldt: Ende gut (fast) alles gut.



Pressemitteilung

Europäische Kommission ernennt Dr. Klaus Pannen zum Mitglied der Insolvency Law Expert Group (ILEG)

Die Expertengruppe zum Insolvenzrecht wurde von der Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen im Zusammenhang mit ihrer Arbeit zum grenzüberschreitenden Krisenmanagement eingesetzt. Sie besteht aus Fachleuten auf den Gebieten des Rechts der Reorganisation und der Abwicklung und Insolvenz von Banken.

Zur Unterstützung der bereits von der EU Kommission eingeleiteten Maßnahmen zur Beseitigung der Finanzkrise wird die Expertengruppe Strategien und mögliche Gesetzgebungsmaßnahmen zur Stabilisierung des Finanzsektors innerhalb der EU erarbeiten. Dazu wird sie drei Mal jährlich zur Beratung und Analyse der aktuellen Situation zusammenkommen.

Dr. Klaus Pannen wird die Expertengruppe insbesondere durch seine Expertise im Bereich der Bankeninsolvenzen unterstützen können.

Herr Dr. Pannen ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Namensgeber der überregional tätigen Kanzlei DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE. Während seiner nunmehr 27-jährigen Berufspraxis hat Herr Dr. Pannen zahlreiche Insolvenzverfahren, Konkurs- und Gesamtvollstreckungsverfahren als Verwalter bearbeitet und zahlreiche Unternehmen im In- und Ausland saniert.

Die Kanzlei DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE, mit Hauptstandorten in Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf und München, gehört zu den in Deutschland führenden Insolvenzverwalterpraxen.



Pressemitteilung

Vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der LMG Anlagenbau GmbH & Co. KG

Rechtsanwalt Dr. Klaus Pannen führt als vorläufiger Insolvenzverwalter die LMG Anlagenbau GmbH & Co. KG fort

Mit Beschluss des Amtsgerichts Lübeck vom 03. Mai 2010 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der LMG Anlagenbau GmbH & Co. KG angeordnet und Herr Dr. Klaus Pannen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Das vorläufige Insolvenzverfahren bedeutet keinesfalls das Aus für die Spezialistin für schweren Maschinenbau mit rund 130 Mitarbeitern. Um das Fortbestehen des Lübecker Schwermaschinenbauers zu sichern, wird dieser im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung uneingeschränkt fortgeführt. Sämtliche erforderlichen Restrukturierungs- und Finanzierungsmaßnahmen wurden umgehend eingeleitet, um die Sanierung der Unternehmen zu ermöglichen.

Die Sanierung des Unternehmens durch Übertragung auf einen potentiellen Investor wird derzeit geprüft.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Klaus Pannen: "Ich prüfe derzeit die Möglichkeit der Sanierung der LMG Anlagenbau GmbH & Co. KG. Es geht jetzt vor allem darum, die notwendigen Restrukturierungs- und Finanzierungsmaßnahmen schnellstmöglich auf den Weg zu bringen."

Herr Dr. Pannen ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Namensgeber der überregional tätigen Sozietät DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE. Während seiner nunmehr 28-jährigen Berufspraxis hat Herr Dr. Pannen zahlreiche Insolvenzverfahren, Konkurs- und Gesamtvollstreckungsverfahren als Verwalter bearbeitet und zahlreiche Unternehmen im In- und Ausland saniert. Die Sozietät DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE, mit Hauptstandorten in Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf und München, gehört zu den in Deutschland führenden Insolvenzverwalterpraxen.



Pressespiegel

Lübecker Nachrichten
04.04.2010

Briten steigen bei Eska Implants ein

Lübeck - Gute Nachricht für Eska Implants: Eine britische Firma übernimmt die insolvente Firma und will 100 Jobs retten.

„Das Unternehmen kann unter neuer Flagge weitersegeln”, teilte der Insolvenzverwalter Klaus Pannen jetzt mit. Der neue Investor, ein Unternehmen der englischen Summit Medical Group will den Standort Lübeck sowie 100 Arbeitsplätze erhalten. Die übrigen 70 Mitarbeiter werden ein halbes Jahr in einer Transfergesellschaft weiter qualifiziert. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden”, bilanzierte Pannen.

Die Lübecker Eska Implants AG, die in der Grapengießer Straße künstliche Hüft- und Kniegelenke herstellt, hatte Ende Januar Insolvenz angemeldet. Als Grund für die Pleite waren hohe Verluste beim Markteintritt in den USA und europäischen Ländern angegeben worden. Zudem soll es eklatante Fehler beim Finanzmanagement gegeben haben.

Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) zeigte sich über die Wendung erleichtert: „Eska Implants ist ein innovatives Unternehmen, das über Jahre erfolgreich gearbeitet hat” Es sei sehr erfreulich, dass nun immerhin 100 Arbeitsplätze erhalten blieben. „Wir freuen uns, dass ein so wichtiges und innovatives Unternehmen übernommen wird”, sagte auch Lars Schöning, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck.

Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) zollte dem Insolvenzverwalter Lob und zeigte sich über den Neustart des Unternehmens hoch erfreut: „Nach dem Insolvenzantrag vom Januar ist das eine gute Nachricht für weit mehr als die Hälfte der ursprünglichen Belegschaft, aber auch für die Region Lübeck.” Der britische Investor Summit Medical Group verfügt nach den Worten von de Jager über große Erfahrungen im Bereich von Medizinprodukten. Er sei zuversichtlich, dass das Investment der Briten langfristig angelegt sei.

Nach Ansicht von Eska-Implants-Vorstandsmitglied Ralf Okonnek können die Engländer mit Eska Implants ihr Portfolio ergänzen - und auf den deutschen Markt vorrücken. „Wir wären ein gutes Sprungbrett für sie”, meint Okonnek. Schließlich sei Medizintechnik trotz der Krise der Lübecker Firma ein Wachstumsmarkt.

Eska Implants war 1974 von Hans Grundei gegründet worden. Hergestellt werden dort medizinisch-technische Produkte. Grundei, zuletzt Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens, hält mehr als 1000 Patente und wurde 1986 für eine von ihm entwickelte mitwachsende Tumor-Prothese mit dem „Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft” ausgezeichnet.



Pressemitteilung

ESKA gerettet! Rund 100 Arbeitsplätze erhalten.

Nun ist es auch vertraglich perfekt. Nach nur zwei Monaten der vorläufigen Insolvenz ist es dem Insolvenzverwalter der ESKA Implants AG, Dr. Klaus Pannen, gelungen. den Betrieb der ESKA Implants AG auf ein Unternehmen der Summit Medical Gruppe zu übertragen. Dadurch bleibt der Standort in Lübeck mit rund 100 Mitarbeitern erhalten. Der Insolvenzverwalter Dr. Klaus Pannen: „Ich freue mich sehr, dass die meisten Arbeitsplätze der ESKA erhalten bleiben:”

Herr Dr. Pannen ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Namensgeber der überregional tätigen Kanzlei DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE. Während seiner über 28-jährigen Berufserfahrung hat Herr Dr. Pannen zahlreiche Insolvenzverfahren, Konkurs- und Gesamtvollstreckungsverfahren als Verwalter bearbeitet und zahlreiche Unternehmen im In- und Ausland saniert.

Die Kanzlei DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE, mit Hauptstandorten in Hamburg, Frankfurt am Main. Düsseldorf und München, gehört zu den in Deutschland führenden Insolvenzverwalterpraxen.



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Vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Affeldt Verpackungsmaschinen GmbH

Rechtsanwalt Dr. Klaus Pannen führt als vorläufiger Insolvenzverwalter die Affeldt Verpackungsmaschinen GmbH fort


Mit Beschluss des Amtsgerichts Pinneberg vom 25. März 2010 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Affeldt Verpackungsmaschinen GmbH angeordnet und Herr Dr. Klaus Pannen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Das vorläufige Insolvenzverfahren bedeutet keinesfalls das Aus für den Neuendorfer Hersteller von Verpackungsmaschinen mit rund 160 Mitarbeitern.

Um das Fortbestehen des seit mehr als 40 Jahren am Markt präsenten und heute weltweit agierenden Herstellers von Verpackungsmaschinen für die Produktbereiche Druck, Agrar/Frucht und Backwaren zu sichern, wird dieser im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung uneingeschränkt fortgeführt. Sämtliche erforderlichen Restrukturierungs- und Finanzierungsmaßnahmen wurden umgehend eingeleitet, um die Sanierung der Unternehmen zu ermöglichen.

Die Sanierung des Unternehmens durch Übertragung auf einen potentiellen Investor wird derzeit geprüft.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Klaus Pannen: „Ich prüfe derzeit die Möglichkeit der Sanierung der Affeldt Verpackungsmaschinen GmbH. Es geht jetzt vor allem darum, die notwendigen Restrukturierungs- und Finanzierungsmaßnahmen schnellstmöglich auf den Weg zu bringen.”

Herr Dr. Pannen ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Namensgeber der überregional tätigen Sozietät DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE. Während seiner nunmehr 27-jährigen Berufspraxis hat Herr Dr. Pannen zahlreiche Insolvenzverfahren, Konkurs- und Gesamtvollstreckungsverfahren als Verwalter bearbeitet und zahlreiche Unternehmen im In- und Ausland saniert.

Die Sozietät DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE, mit Hauptstandorten in Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf und München, gehört zu den in Deutschland führenden Insolvenzverwalterpraxen.



Pressespiegel

Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der ESKA Implants AG

Rechtsanwalt Dr. Klaus Pannen führt als vorläufiger Insolvenzverwalter ESKA
Implants AG fort


Mit Beschluss des Amtsgerichts Lübeck vom 27. Januar 2010 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der ESKA Implants AG angeordnet und Herr Dr. Klaus Pannen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Das vorläufige Insolvenzverfahren bedeutet keinesfalls das Aus für den Lübecker Hersteller von Gelenk-Endoprothesen mit rund 170 Mitarbeitern.

Um das Fortbestehen des renommierten Medizintechnikherstellers zu sichern, wird dieser im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung uneingeschränkt fortgeführt. Sämtliche erforderlichen Restrukturierungs- und Finanzierungsmaßnahmen wurden umgehend eingeleitet, um die Sanierung der Unternehmen zu ermöglichen.

Die Sanierung des Unternehmens durch Übertragung auf einen potentiellen Investor wird derzeit geprüft.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Klaus Pannen: "Ich prüfe derzeit zusammen mit der Geschäftsleitung die Möglichkeit der Sanierung der ESKA Implants AG. Es geht jetzt vor allem darum, die notwendigen Restrukturierungs- und Finanzierungsmaßnahmen schnellstmöglich auf den Weg zu bringen."

Herr Dr. Pannen ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Namensgeber der überregional tätigen Sozietät DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE. Während seiner nunmehr 27-jährigen Berufspraxis hat Herr Dr. Pannen zahlreiche Insolvenzverfahren, Konkurs- und Gesamtvollstreckungsverfahren als Verwalter bearbeitet und zahlreiche Unternehmen im In- und Ausland saniert.

Die Sozietät DR.PANNEN RECHTSANWÄLTE, mit Hauptstandorten in Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf und München, gehört zu den in Deutschland führenden Insolvenzverwalterpraxen.



Pressespiegel

Frankenpost
23.01.2010

Selbitz – Der im vergangenen Jahr in die Insolvenz geschlitterte Selbitzer Industriebetrieb Heinrich Reinhold ist gerettet. Seit Dezember wird der Geschäftsbetrieb im Werk I des im Jahr 1896 gegründeten Traditionsunternehmens von der „Selbitzer Chemiefaser GmbH” fortgeführt. Das erklärten Insolvenzverwalter Dr. Martin Heidrich und der neue Geschäftsführer Willy Weiß in einem Pressegespräch.

Von den zuletzt 67 beschäftigten Mitarbeitern produzieren nun 51 weiter qualitativ hochwertige Stapelfasern, die in erster Linie zur Herstellung von Teppichen für Gebäude sowie für die Automobilindustrie benötigt werden. Möglich wurde der Erhalt des ältesten Selbitzer Industriebetriebes durch ein Mitarbeiterbeteiligungsmodell.

Der als Insolvenzverwalter eingesetzte Münchener Rechtsanwalt Dr. Martin Heidrich bezeichnete das Gelingen der Betriebsübernahme als Ergebnis der Zusammenarbeit aller Beteiligten: „In diesem Fall haben Belegschaft, Geschäftsführung, Gläubiger und Gewerkschaft gemeinsam mit mir nach der für das Unternehmen besten Lösung gesucht und sie auch gefunden.”

Der Jurist verhehlte in seinen Ausführungen nicht, dass anfangs zahlreiche Investoren – in erster Linie Wettbewerber von Reinhold aus dem In- und Ausland – an der Übernahme von Reinhold Interesse gezeigt hätten. Letztendlich jedoch erhielt die „Selbitzer Chemiefaser GmbH” den Zuschlag, da sie das beste Gesamtkonzept vorlegen konnte.

Ein Verkauf der Firma an Wettbewerber hätte nach seiner Überzeugung mitunter das Aus für den Standort Selbitz bedeutet. Heidrich spekuliert: „Man hätte bei dieser Variante die begehrten Kunden von Reinhold in den eigenen Bestand übernommen und das Werk Selbitz geschlossen.”

Insolvenzverwalter Heidrich betonte zudem, dass Reinhold bei der Produktion der seit Jahrzehnten im Werk I des Betriebes bewährten Produkte äußerst rentabel und gewinnbringend arbeite. Die Firma sei erst durch den im Jahr 1996 realisierten Bau des Werkes II in Schieflage geraten. Die hier gefertigten Produkte fanden nie die notwendige Nachfrage bei den Kunden des Hauses. Dadurch sei es notwendig geworden, über Jahre hinweg den in Werk I erwirtschafteten Profit dafür zu verwenden, die Defizite aus der Arbeit von Werk II auszugleichen, erklärte er die Gründe für die früheren Probleme des Unternehmens.

Dies sei auch der Grund dafür, dass die neue „Chemiefaser GmbH” nur Werk I und das Bürogebäude gekauft habe, Werk II bleibe weiterhin in der Obhut des Münchener Insolvenzverwalters, der sich nun vor allem auch darum bemühe, einen Käufer für diese Immobilie zu finden.  
 
 

Pressespiegel

Insolvenz der Brilliance Deutschland: Gespräche mit Hersteller und Investor laufen

Das Amtsgericht Bremerhaven – Insolvenzgericht – hat am 9. November 2009 den Hamburger Rechtsanwalt Dr. Klaus Pannen (DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE) zum vorläufigen Insolvenzverwalter über das Vermögen der Brilliance Motors Deutschland GmbH bestellt. Brilliance Motors Deutschland GmbH ist der deutsche Importeur für Brilliance Fahrzeuge mit Sitz in Bremerhaven. Brilliance gehört zu den führenden Automobilherstellern Chinas. Der Präsident des Amtsgerichts Bremerhaven, Uwe Lissau, hat Dr. Pannen unter anderem mit der Prüfung der Fortführungsmöglichkeit des Unternehmens beauftragt. Demgemäß laufen zurzeit Gespräche mit einem Investor und dem chinesischen Hersteller über eine Fortführung des Europa-Geschäftes der Brilliance-Gruppe.
Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Klaus Pannen:
„Ich prüfe derzeit zusammen mit dem Geschäftsführer, Herrn Cremer, die Möglichkeit der Sanierung der Brilliance Deutschland. Wir führen diesbezüglich intensive Verhandlungen und hoffen, dass bald eine positive Entscheidung über die Zukunft des europäischen Marktes für Brilliance-Fahrzeuge seitens des Herstellers fallen wird.“
Dr. Klaus Pannen hat in seiner bisher 27-jährigen Praxis als Rechtsanwalt zahlreiche Insolvenz-, Konkurs-, Gesamtvollstreckungs- und Vergleichsverfahren als Verwalter begleitet und verfügt über erhebliche Erfahrungen bei der Fortführung und Sanierung von Unternehmen.

Die Insolvenzrechtskanzlei DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE ist auf die Insolvenzverwaltung spezialisiert und an den Standorten Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf und München tätig.

 

Pressespiegel

Für die seit Anfang September 2009 im vorläufigen Insolvenzverfahren fortgeführten Hotelkomplexe der Penta Hotelbetriebsgesellschaft mbH unter dem Management von Marriott in Heidelberg und Freising bei München konnten erfolgreiche Abschlüsse gefunden werden.

Alle über 200 Arbeitsplätze beider Hotels bleiben erhalten und es ist mit einer weit überdurchschnittlichen Gläubigerbefriedigung in dem seit dem 02.11.2009 durch das Amtsgericht Frankfurt am Main eröffneten Insolvenzverfahren zu rechnen, so wertet die Insolvenzverwalterin Claudia C. E. Jansen den Erfolg in diesem Verfahren, der mit der Marriott Gruppe erreicht werden konnte.

Rechtsanwältin Claudia C. E. Jansen ist Partnerin der Kanzlei DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE, die bundesweit an mehreren Standorten tätig ist.  
 
 

Pressespiegel

Süddeutsche Zeitung
18.07.2009

Sirup Tri Top: Hersteller insolvent

Waldmeister, Himbeere, Kirsche: Der klebrige Sirup Tri Top ist Kult - doch inzwischen nur noch mäßig erfolgreich. Nun musste der Hersteller Insolvenz anmelden.

Himbeere. An den süßen Geschmack von Himbeeren denkt Johannes Dorn, Mitglied der Geschäftsführung des Marktforschungsinstituts Rheingold, beim Namen Tri Top. In den 60er und 70er Jahren liebten Kinder den mit Wasser verdünnten Sirup in bunten, künstlichen Farben. “Mal schmeckte es extrem süß, mal wässrig, je nachdem, wie meinen Eltern die Mischung geriet”, erzählt Dorn. Himbeer liebte er: “Waldmeister schmeckte eklig.” Dorn erinnert sich an sonnige Nachmittage im Garten seiner Eltern in den 70er Jahren. Da war Dorn noch ein Kind. Er denkt an die grellen Kleider seiner Mutter, den knallroten Käfer des Vaters, eine intensive, sinnliche Zeit.

Der Versuch, an alte Zeiten anzuknüpfen, ist vorerst gescheitert. Mitte Juli melden die “The Tap Cap Company” und die Töchter Tri Top und Kauf-Idee - die Firma, die den Wassersprudler Maxx herstellt - Insolvenz an. Zum vorläufigen Verwalter wurde der Hamburger Spezialist Klaus Pannen bestellt. “Es gibt bereits mehrere Interessenten, sowohl für einzelne Firmen als auch die Gruppe insgesamt”, sagte Pannen am Freitag der Süddeutschen Zeitung.

Im vergangenen Jahr setzte ihm zufolge Tap Cap mit 54 Mitarbeitern insgesamt 23 Millionen Euro um, Tri Top steuerte mit 20 Mitarbeitern sieben bis acht Millionen Euro bei. Pannen, der auch die Insolvenzen Weserbank und Schieder Möbelwerke verwaltet, ist gerade dabei, sich ein Bild zu machen. Zu den Ursachen der Insolvenz von Tap Cap, Schuldenhöhe und Verlust mag er sich noch nicht äußern. Auch Pannen kennt den Sirup noch aus Kindertagen: Lieblingsgeschmack Waldmeister.

Comeback mit mäßigem Erfolg

In den 80er Jahren hatten die Union Deutsche Lebensmittelwerke Tri Top vom Markt genommen. Für mehr als ein Jahrzehnt verschwand der klebrige Saft in den konischen Flaschen, die aussehen wie eine Lavalampe, aus den Regalen. Als Ende des Jahrtausends der Markenschutz für Tri Top auslief, sicherte sich das Hamburger Unternehmen DS die Markenrechte.

Nach anfänglichen Erfolgen verkaufte die Firma Tri Top 2007 an den Finanzinvestor Absolute Opportunity Investment, der Tri Top zusammen mit Kauf-Idee unter dem Dach der Aquellness bündelt. Der Erfolg blieb mäßig. In einem Ranking des Informationsdienstes Euromonitor schaffte es die Firma gerade mal auf Platz 144 der größten Erfrischungsgetränkehersteller, Lichtjahre entfernt von den Marktführern Coca-Cola und Pepsi-Cola. Der im Herbst 2007 von Aquellness geplante Börsengang im wenig regulierten Segment Entry Standard wurde kurz vor Ende der Preisfindungsphase abgesagt. Man wolle es lieber in London versuchen, hieß es. Auch daraus wurde nichts. Aquellness legte sich den neuen Namen zu.

Tri Top war nicht der erste Versuch, Marken mit sentimentalem Erinnerungsschatz wiederzubeleben. Sunkist, Ahoi-Brause, Kölnisch Wasser, Creme 21 oder Afri-Cola sind andere Beispiele mit mehr oder minder großem Erfolg. “Das gelingt nur, wenn es ein Markenversprechen gibt”, sagt Marktforscher Dorn. “Und Tri Top trägt das Versprechen an Süßes und Selbstgemachtes.” Im Zeitalter gesundheitsbewusster Ernährung sei solch ein Versprechen aber schwierig. “Tri Top passte nicht mehr in das Zeitgefühl”, sagt Dorn. Anders als Tri Top sei es der Brause Ahoi gelungen, wider den Zeitgeist den Verbraucher zu überzeugen. Das Comeback des Sirups mag erschwert haben, dass die Marke rund 15 Jahre ruhte, ein ganzes Kinderleben lang. Und die Konkurrenz ist heftig.
 
 
 

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Selbitz/ Bayreuth
03.06.2009

Wicklein-Firma insolvent

Mitarbeiter des 1896 gegründeten Selbitzer Textilunternehmens Heinrich Reinhold haben wegen seit drei Monaten ausstehender Löhne Insolvenzantrag gegen das Unternehmen gestellt.

Das Amtsgericht Hof bestimmte den Münchener Rechtsanwalt Martin Heidrich zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Betroffen sind rund 80 Mitarbeiter. Mitinhaber und Geschäftsführer der Firma ist Heinz Wicklein, der vor allem in der oberfränkischen Fußballszene alles andere als ein Unbekannter ist.

Bis vor wenigen Monaten war er Präsident und einer der wichtigsten Geldgeber des Bayernligisten SpVgg Bayreuth, der mittlerweile selber in die Insolvenz ging, aber weiter am Spielbetrieb der fünfthöchsten Spielklasse teilnimmt.

Während Wicklein zur Reinhold-Insolvenz nichts sagen wollte, zeigte sich der Insolvenzverwalter Heidrich vorsichtig optimistisch, dass das Unternehmen eine Zukunft haben könnte.  
 
 

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Hannover
21.04.2009

Ihme-Zentrum: Verfahren eröffnet

Das Insolvenzverfahren gegen die verschiedenen Projektgesellschaften im Ihme-Zentrum kommt langsam in Gang: Zwei der derzeit sieben anhängigen Verfahren seien eröffnet worden, teilte Insolvenzverwalterin Claudia Jansen gestern mit. Dabei handelt es sich um die GmbHs, die für den Umbau der Ladenpassage und des Parkhauses zuständig waren. Die Eröffnung bedeute zunächst, dass genug Vermögen vorhanden sei, um die Verfahrenskosten zu decken, erklärte Jansen. Noch sei es zu früh, um Aussagen zu treffen, ob und in welcher Höhe die Gläubiger bedient werden können. Hauptgläubigerin ist die Landesbank Berlin, auch Wohnungseigentümer wollen Ansprüche geltend machen. Bis alle Insolvenzverfahren abgeschlossen sind, kann es noch Monate dauern.  
 

 
Pressespiegel

Frankfurt am Main
11.03.2009

Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Projektgesellschaften des Ihme Zentrums, Hannover

Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat am 09.03.2009 Frau Rechtsanwältin Claudia C.E. Jansen zur vorläufigen Insolvenzverwalterin über das Vermögen der IHZ Verwaltungs
GmbH & Co. KG Grundstücksgesellschaft Ihme Arkaden bestellt. Die Gesellschaft ist eine von mehreren Gesellschaften des amerikanischen Finanzinvestors Carlyle Group, die Eigentumsanteile am Ihme Zentrum Hannover hält. Das Ihme Zentrum gehört zu den größten Wohn-, Einkaufs-, und Bürokomplexen Deutschlands, dessen Umbau schon seit geraumer Zeit im öffentlichen Interesse steht.

In enger Zusammenarbeit mit den weiteren bestellten vorläufigen InsolvenzverwalterInnen verschafft sich Frau Jansen derzeit einen Überblick über den Stand der Sanierung des Ihme Zentrums, um nach Möglichkeit eine den Interessen aller Beteiligten gerecht werdenden Lösung zu erarbeiten. Ferner wird aktuell geprüft, ob die Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens vorliegen.
 
 
 
Pressespiegel

Seebronn
16.09.2008

BEGANA gerettet – Qualität setzt sich durch

Das Traditionsuntermehmen BEGANA in Seebronn wurde am 16.09.2008 vom Insolvenzverwalter Dr. Martin Heidrich an die BEGANA GmbH K+W Polstercollection verkauft. Das neue Unternehmen wird von Martin Kräutle und August Werle geführt.

Werle war erst im April 2007 zu BEGANA gestoßen und hatte die undankbare Aufgabe übernehmen müssen, aufgrund der „Schieder-Pleite“ nach kurzer Zeit Insolvenz anzumelden. Das Unternehmen wurde trotz Insolvenz 15 Monate bis zum Verkauf vom Insolvenzverwalter mit maßgeblicher Unterstützung von Werle und den beteiligten Einkaufsverbänden und Kunden fortgeführt. Hierdurch konnten die bekannte Marke und der Großteil der Arbeitsplätze erhalten werden.

„Der Verkauf des Unternehmens zeigt erneut, dass sich Qualität letztlich immer durchsetzt. Die gemeinsamen Anstrengungen und umfangreichen Verhandlungen mit allen Beteiligten haben sich damit gelohnt“, kommentierte Dr. Heidrich.

„Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und blicken zuversichtlich nach vorn“, teilten Kräutle und Werle für die Käuferin mit. „Bereits bei der vom 03.10.2008 bis 12.10.2008 in Seebronn stattfindenden traditionellen Hausmesse wird BEGANA in vielen Segmenten neue Modelle und Funktionen vorstellen“, ließ Werle stolz durchblicken.
 
 
 
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Hofer Anzeiger/Frankpost
05.06.2008

Bei Achenbach geht es weiter

Nach der Insolvenz | Neue GmbH tritt an die Stelle des alten Unternehmens – allerdings mit reduzierter Belegschaft. Alexander Achenbach ist Geschäftsführer. Insolvenzverwalter bezeichnet die Geschäftslage als gut.
Von Hannes Keltsch

Zell – Die insolvente Firma Achenbach in Zell macht weiter – mit reduzierter Belegschaft. 49 der bisher 75 Mitarbeiter werden übernommen. Über das alte Unternehmen, die Achenbach GmbH, ist das Insolvenzverfahren eröffnet worden. An ihre Stelle tritt die neu gegründete Achenbach Fensterbau GmbH. Deren Geschäftsführer ist Alexander Achenbach, Sohn des bisherigen Chefs Hans-Joachim Achenbach.

„Die alte Achenbach GmbH wird jetzt ganz normal abgewickelt“, sagte gestern der Insolvenzverwalter, der Münchner Rechtsanwalt Dr. Martin Heidrich aus München, auf Anfrage unserer Zeitung. Das Unternehmen hatte, wie berichtet, wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet. Es war wegen der allgemeinen Krise der Baubranche trotz gut laufender Geschäfte in Liquiditätsprobleme geraten.

Der Insolvenzverwalter musste zunächst allen 75 Mitarbeitern kündigen. Wie Geschäftsführer Alexander Achenbach gestern mitteilte, handelte es sich dabei zum Teil um 400-Euro-Kräfte; „bereinigt“ hatte das Unternahmen also bisher 67 Vollstellen.

Extrem vorsichtig

Alexander Achenbach kann nicht völlig ausschließen, dass noch weitere Kräfte das Unternehmen verlassen müssen. Denn er plane und kalkuliere zurzeit extrem vorsichtig, immer mit Blick auf den „worst case“, die schlechteste mögliche Entwicklung. „Das Unternehmen muss wieder auf sicheren Füßen stehen.“ Laufe es gut, könne es sein, dass Entlassene wieder eingestellt werden.

Insgesamt sei die Geschäftslage gut, freut sich Insolvenzverwalter Heidrich. „Das Sanierungskonzept, das Herr Alexander Achenbach und ich ausgearbeitet haben, ist aufgegangen.“ Wesentlicher Bestandteil war, auf die Kunden zuzugehen und sie zu halten. „Das ist gelungen“, stellt Heidrich fest. „Lieferanten und Kunden haben großes Entgegenkommen gezeigt.“ Damit sei auch das mutige Vorgehen des Insolvenzverwalters und des neuen Geschäftsführers honoriert worden: „Wir haben klare Worte gesprochen und für Transparenz gesorgt. Ich freue mich, dass alles geklappt hat wie geplant.“

Für Achenbach ist es besonders wichtig, dass beide Standorte in Zell – die Fertigung von Kunststoffprodukten und die Holz- und Leichtmetallfertigung – erhalten bleiben. „Alle Leistungen, an die unsere Kunden gewöhnt sind, also auch das Montieren, werden uneingeschränkt weiter angeboten.“ Für Freitag und Samstag lädt Achenbach von 10 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.
 
 
 
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Nordsee-Zeitung
28.05.2008



Insolvente Weserbank wird abgewickelt

Gläubigerversammlung: Vergebliche Investorensuche des Insolvenzverwalters


Lehe (guh). Die Weserbank wird abgewickelt. Die Investorensuche verlief ergebnislos. Sechs Wochen nach der Pleite haben die meisten Kunden ihr Geld bereits zurückerhalten. Das teilte der Insolvenzverwalter Dr. Klaus Pannen gestern in der ersten Gläubigerversammlung mit.

Das letzte Kapitel der einstigen Viehmarktsbank wurde im kleinen Kreis besprochen. Gerade fünf Gläubiger hörten sich den vorläufigen Bericht des Insolvenzverwalters in der nicht öffentlichen Sitzung an. Als Ursache für das Desaster nannte er Fehlspekulationen am Finanzmarkt.

Die gute Nachricht: Der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken entschädigt jeden Kunden bis zu einer Summe von 1,8 Millionen Euro. So viel hatte jedoch kein Kunde bei der Weserbank, ergänzt Pannen. Insgesamt beliefen sich die Kundeneinlagen auf 26 Millionen Euro.

Amtsgerichtspräsident Uwe Lissau, der die Sitzung leitete, zeigte sich anschließend zufrieden: „Ich freue mich darüber, dass bereits ein großer Teil der Einleger vollständig entschädigt wurde und die Gläubigerversammlung Herrn Pannen als Insolvenzverwalter einstimmig ihr volles Vertrauen im Hinblick auf seine weitere Tätigkeit ausgesprochen hat.“

Pannen ist davon überzeugt, dass die Verwertung der Vermögenswerte für die Insolvenzgläubiger „mit großen Schritten“ vorankomme. Bei den Kreditnehmern ist er sicher, dass es gelingen werde, einen großen Teil der Darlehen umzuschulden. Derzeit steht er mit ihnen und weiteren Banken in Verhandlungen darüber.

Bei vielen Kunden saß der Schock zunächst tief, als sie Anfang April bei ihrer Hausbank vor verschlossenen Türen standen. Sie fürchteten um ihr Geld. Außerdem benötigten sie Bares zum Leben. Die Bundesfinanzaufsicht (BaFin) hatte die Notbremse gezogen, weil sich das kleine Geldhaus mit Kreditpapieren verzockt hatte. Die waren in der aktuellen internationalen Finanzkrise praktisch unverkäuflich geworden. Um die Kunden bemühten sich zügig die übrigen Kreditinstitute. Auf sie kam jedoch eine Menge Papierkram zu. Abbuchungs- und Daueraufträge, die vorher über die Weserbank liefen, mussten neu gestellt werden.

Ungewiss ist das Schicksal der Beschäftigten. 26 Arbeitnehmer waren zuletzt bei der Weserbank, sieben in Frankfurt, 19 am Firmensitz in Bremerhaven. „Einige haben bereits neue Arbeitsplätze gefunden, das Gros ist noch bei uns,“ sagt Pannen. Wie lange die Abwicklung dauern wird, vermag er nicht abzuschätzen.
 
 
 
Pressespiegel

Hofer Anzeiger
26. April 2008

Insolvenzantrag der Achenbach GmbH – Rechtsanwalt Dr. Martin Heidrich zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt

Die Firma Achenbach in Zell hat – trotz voller Auftragsbücher – wegen Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Insolvenz gestellt. Dies bestätigte gestern der Münchner Rechtsanwalt Dr. Martin Heidrich, der als vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt worden ist. Für die Zukunft des Unternehmens zeigte er sich aber „sehr optimistisch“. Der Geschäftsbetrieb laufe derzeit in vollem Umfang weiter, berichtete Heidrich. „Wir arbeiten an der Sanierung.“

Die Achenbach GmbH, 1950 als Landschreinerei gegründet, hat heute 75 Mitarbeiter und fertigt unter anderem Fenster, Rollläden, Haustüren und Wintergärten. Sämtliche Produktionsstätten befinden sich in Zell.

Wie Heidrich berichtet, ist das Unternehmen trotz gut laufender Geschäfte in akute Liquiditätsprobleme geraten. Hintergrund sei die allgemeine Baukrise. Erstens sei der Fenster-Boom der 1990er Jahre vorbei; zweitens habe sich in der Baubranche große Vorsicht breitgemacht, was sich wiederum im Finanzgebaren niederschlage. So verkauften Lieferanten oft nur noch gegen Vorkasse.

Auch Banken seien bei der Gewährung von Kontokorrentlinien zurückhaltender geworden. „Unter solchen Umständen kann selbst eine ertragskräftige Firma wie Achenbach in Zahlungsschwierigkeiten kommen“, erläutert Heidrich. „Das ist ein Teufelskreis.“ Der Rechtsanwalt bestätigt, dass die Achenbach-Belegschaft für März zunächst keine Löhne und Gehälter erhalten hat. Diese seien aber mittlerweile nachgezahlt worden. Auch die laufende Entlohnung sei gesichert.

Überhaupt ist Heidrich zuversichtlich, dass die Sanierung gelingt. „Ich bin froh, dass es uns rasch gelungen ist, die Lage des Unternehmens zu stabilisieren“, sagt der Insolvenzverwalter. Alle Beteiligten zögen an einem Strang mit dem Ziel, dass Achenbach weitergeführt wird. „Ich hoffe, ich kann im Juni ein Ergebnis präsentieren.“ Ob und wie sich die Sanierung auf die Zahl der Arbeitsplätze auswirkt, könne er noch nicht sagen. Heidrich betont aber: „Die Achenbach-Produkte haben ihre Berechtigung auf dem Markt."
 
 
 
Pressespiegel

Hamburg/Schieder-Schwalenberg
25.02.2008

Schieder-Möbelwerke "aufgemöbelt"
Erhalt von rund 650 Arbeitsplätzen gesichert

 
Nun ist es auch vertraglich perfekt! Der Hamburger Insolvenzverwalter Dr. Klaus Pannen hat am 18.02.2008 das "Herzstück" des Schiederkonzerns – die Schieder-Möbelwerke – mit Wirkung zum 01.03.2008 veräußert. Ein entscheidender Schritt für den Erhalt von rund 300 Arbeitsplätzen bei den Möbelwerken und weiteren rund 350 Arbeitsplätzen bei den Zulieferern in der Region Ostwestfalen-Lippe.
 
Zur Investorengruppe rund um den erfolgreichen Unternehmer Peter Gschwend gehören mit den Herren Horstbrink, Langemann und Schmidtmeier drei ehemalige Führungskräfte der Schieder-Gruppe. Das Unternehmen wird unter neuer Flagge mit der Firmierung "Cotta Möbelwerke" fortgeführt.
 
"Ich bin der festen Überzeugung, dass eine gute Lösung für einen dauerhaften Fortbestand der Schieder-Möbelwerke gefunden wurde", so der Unternehmer Peter Gschwend.

"Ich freue mich, dass die Verträge nach den langwierigen und zähen Verhandlungen beurkundet werden konnten und es damit nach den eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen gelungen ist, die Schieder-Möbelwerke in eine gesunde Unternehmensgruppe zu integrieren" so Dr. Klaus Pannen.
 
Dr. Klaus Pannen hat in seiner bisher 26-jährigen Praxis als Rechtsanwalt zahlreiche Insolvenz-, Konkurs-, Gesamtvollstreckungs- und Vergleichsverfahren als Verwalter begleitet und verfügt über erhebliche Erfahrung bei der Fortführung und Sanierung von Unternehmen.
 
Die Insolvenzrechtskanzlei Dr. Pannen Rechtsanwälte ist auf die Insolvenzverwaltung sowie die insolvenzrechtliche Beratung und Restrukturierung spezialisiert und an den Standorten Hamburg, Frankfurt am Main und München tätig.
 
 
 
Pressespiegel

Dr. Klaus Pannen gründet eigene Insolvenzkanzlei

Der ehemalige White & Case Partner Dr. Klaus Pannen, Gründer und Leiter der Insolvenzabteilung von White & Case – der späteren White & Case Insolvenz GbR, segelt ab dem 01.01.2008 unter eigener Flagge. Die Insolvenzrechtskanzlei Dr. Pannen Rechtsanwälte wird an den Standorten Hamburg, Frankfurt/Main und München mit insgesamt 26 Mitarbeitern vertreten sein und sich auf die Insolvenzverwaltung sowie die insolvenzrechtliche Beratung/Restrukturierung spezialisieren. Die Kanzlei hat zum 01.01.2008 eine Kooperation mit Heuking Kühn Lüer Wojtek Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Attorney-at-Law vereinbart.

Hauptsitz der Kanzlei wird Hamburg sein, geführt von Herrn Dr. Pannen, in Zusammenarbeit mit der ehemaligen White & Case – Rechtsanwältin Dr. Susanne Riedemann. Der Standort Frankfurt/Main wird von der ehemaligen White & Case – Partnerin Claudia C. E. Jansen und der Standort München vom vormaligen White & Case – Partner Dr. Martin Heidrich geleitet.

„Ich freue mich darüber, in dieser neuen Einheit zusammen mit meinen Kollegen eine optimale Insolvenzverwaltung betreiben zu können“, so Dr. Klaus Pannen.

Dr. Pannen, vormals in der Führungsverantwortung bei White & Case Deutschland, ist in der Fachwelt nicht nur durch seine über 25-jährige Erfahrung als Insolvenzpraktiker (insbesondere im Bankwesen) bekannt, sondern unter anderem auch durch seine Tätigkeit als Vorsitzender des Insolvenzrechtsausschusses im Deutschen Anwaltverein und durch zahlreiche Vorträge sowie Veröffentlichungen im In- und Ausland. So ist soeben sein auch in englischer Sprache verfasster Kommentar zur Europäischen Insolvenzverordnung erschienen.
 
 
 
Spektakulärer Weggang

Quelle:www.juve.de

Der renommierte Hamburger Insolvenzverwalter Dr. Klaus Pannen (55) hat White & Case zum Jahreswechsel mit drei weiteren Anwälten verlassen und seine eigene Sozietät gegründet, die zunächst an drei Standorten tätig ist.

Zum Startteam von Dr. Pannen Rechtsanwälte gehören neben dem Namensgeber die bisherige Frankfurter White & Case-Equity-Partnerin Claudia Jansen, der Münchner Local Partner Dr. Martin Heidrich sowie die Hamburger Associate Dr. Susanne Riedemann. "Ich freue mich darüber, in dieser neuen Einheit zusammen mit meinen Kollegen eine optimale Insolvenzverwaltung betreiben zu können“, sagte Pannen. White & Case verliert mit Pannen einen der angesehensten deutschen Verwalter, der für die Sozietät beziehungsweise deren Vorgängerinnen seit über einem Vierteljahrhundert im Insolvenz- beziehungsweise Konkursrecht tätig war. Speziell für Insolvenzen bei Banken und Finanzdienstleistern gilt Pannen als einer der bekanntesten Spezialisten im deutschen Markt und war in der Vergangenheit in zahlreichen hochkarätigen Mandaten vertreten. So ist er unter anderem seit 2002 Verwalter der Frankfurter Gontard & Metallbank. Bei der Beinahe-Pleite der Mannheimer Lebensversicherung im Jahre 2003 beriet er die von der deutschen Versicherungswirtschaft gegründete Auffanggesellschaft Protektor im Insolvenzrecht. Zum Start seiner neuen Kanzlei vereinbarte Pannen eine Kooperation mit Heuking Kühn Lüer Wojtek, über deren genauen Umfang bislang jedoch noch nichts zu erfahren war.

Auch zu den genauen Gründen seines Weggangs wurde bislang öffentlich nichts bekannt. "White & Case dankt Herrn Dr. Pannen für seine Verdienste", erklärte eine Sprecherin der Sozietät. "Wir wünschen ihm alles Gute für seine Selbstständigkeit. Für unsere Kanzlei bedeutet sein Ausscheiden einen Generationswechsel." Pannens Weggang stellt für die US-Sozietät indes einen empfindlichen Verlust dar. White & Case ist hierzulande ist neben CMS Hasche Sigle die einzige große Wirtschaftskanzlei, die auch in der Insolvenzverwaltung in besonderem Umfang tätig ist. In der rechtlich selbstständigen White & Case Insolvenz GbR verbleiben nach den Abgängen allerdings noch acht Insolvenzverwalter, darunter renommierte Namen wie etwa Dr. Sven-Holger Undritz, Dr. Biner Bähr und Bettina Schmudde, die alle drei auch weltweite Partner von White & Case sind. Im Insolvenzbereich der Kanzlei arbeiten künftig insgesamt noch 87 Mitarbeiter, davon 15 Anwälte. (Markus Lembeck)


 

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